Korczak Symposium in Wien

Korczak Symposium in Wien






Vom 29. – 30. April fand das Janusz Korczak-Symposium der Österreichischen Janusz Korczak Gesellschaft an der Pädagogischen Hochschule Wien statt.
Expert*innen aus der Schweiz, Österreich und Deutschland führten die „Erwartungen an eine kindgerechte Pädagogik“ aus und nahmen hierbei Bezug zu Janusz Korczak. Durch seine verschriftlichen Gedanken und sein pädagogisches Wirken kann er als Vordenker für kindgerechte Pädagogik bezeichnet werden.
Neben den Vorträgen, inklusive Diskussionen, konnten die Teilnehmenden zwischen den Workshops ‚Individualisierung‘, ‚Das Schülerparlament‘, ‚Das Gericht‘ und ‚Die Zeitung‘ wählen und die Theorie mit der Praxis verbinden oder, ganz im Sinne nach Korczak, aus der Praxis die Theorie ableiten.
Des Weiteren wurde von einigen Schüler*innen der privaten, katholischen Mittelschule St. Elisabeth in Wien das Theaterstück „Janusz Korczak und seine Kinder“ (von Elisabeth Amann) aufgeführt.

Gerne möchten wir Sie an dieser Stelle auf den Beitrag des Online Magazins KiJUKU ​hinweisen, dessen Autor Heinz Wagner  das Symposium interessant und einschließlich vieler Bilder aufbereitete.


Korczak-Tagung an der Hochschule Düsseldorf 16. – 18. September


Vom 16. – 18. September findet eine Korczak-Tagung an der Hochschule Düsseldorf statt! Weitere Infos sind hier zu finden.










Korczak-Pädagogik


Es ist ein neuer Text von Prof. Dr. Irit Wyrobnik erschienen, den wir hier gerne Teilen.






3. März 2022: Hearing Beyond the Staves






Wir laden Euch herzlich zu dieser interdisziplinären Veranstaltung ein!






http://www.school-of-life.org/event/hearing-beyond-the-staves/

1929 – Jüdische Zeitung für Ostdeutschland schreibt über die die Gründung einer „Jewish Agency“.


Unter den gewählten Mitgliedern ist Janusz Korczak zu finden






Korczak Symposium in Wien


Im April findet in Wien ein großes Korczak Symposium statt. Wir hoffen die Pandemiebedingungen lassen dieses tolle Event in Präsenz zu und freuen uns sehr darauf!






Kinderstimmen






Wir haben Kinder gefragt, wo sie sich mehr Rechte wünschen würden und worüber sie sich beschweren möchten.


The first international Korczak Concept Kite Festival 22.11.2021






Kommen Sie in den Garten der Schule des Lebens, um 30 konzeptionelle Drachen anzusehen – eine Collage aus Wissen, Handwerk und Handwerkskunst im Geiste von Janusz Korczaks humanitärem Wandel. Zur Anmeldung www.school-of-life.org


Neuer Vorstand der Deutschen Korczak Gesellschaft






Die Deutsche Korczak Gesellschaft hat bei ihrer letzten Tagung am 23.10.2021 ihren neuen Vorstand gewählt.





Erste Vorsitzende ist Dr. Agnieszka Maluga





Erste Vorsitzende ist Agata Skalska M.A.





Schatzmeisterin ist Alexa Eberle





Schriftführerin ist Dr. Anita Maile-Pflughaupt





Den Beirat bildet Dr. Grzegorz Kowal





Mehr Informationen finden Sie hier.






Korczaks Kinder – Krieg spielen während des Krieges


„Krieg“ Spiel. Rózyczka 1940, die letzten Sommerkolonien. 




Die Kinder spielen seit Generationen Krieg. Früher war es mit Stöcken oder durch das Werfen von Sand oder einfach durch das gegenseitige Bespritzen mit Wasser. 





Jarek Abramow, Sohn von Igor Abramow verbrachte 1940 einen Teil seiner Ferien in Korczaks Sommerlager. In seinem Buch „Die Löwen meines Hofes“ beschreibt Abramow den Krieg mit Sand zwischen jüdischen Kindern aus dem Korczaks-Lager und den einheimischen polnischen Kindern. Jarek Abramow war zu dieser Zeit sieben Jahre alt. 





Ja, es war das Jahr 1940, also schon, während Polen besetzt war. Das Gebiet des Ghettos war noch nicht abgesperrt, sondern mit Schildern „Typhusepidemie“ markiert. Dann, am 12. Oktober 1940, zu Jom Kippur, wurden die Warschauer Juden informiert, dass das Ghetto eingerichtet wurde, das sich im nördlichen Teil der Stadt befand. 





Rózyczka Sommer 1940.




Kurz vor der Errichtung des Ghettos, im Frühjahr 1940, beschloss Korczak, ein Sommerlager für die Kinder aus „seinen Waisenhäusern“ durchzuführen. Korczak schrieb einen Brief an Stanislaw Krupka, den Bürgermeister der Gemeinde Wawer, und bat um Hilfe bei der Organisation des Sommerlagers. Korczak wollte den Kindern ein wenig Sicherheit und Ruhe vor dem Krieg geben. 





Er schrieb an Krupka: „Dies ist vielleicht die letzte Chance, die Kinder im Wald laufen zu lassen (…) es ist vielleicht der letzte Sommer.“ 





Bürgermeister Stanislaw Krupka organisierte sowohl den Transport als auch die Verpflegung für das Waisenhaus! Man muss bedenken, dass es den Polen nicht erlaubt war, Juden zu helfen. Nach diesem letzten Sommer schrieb Korczak mehrere Briefe an Krupka und schenkte ihm signierte Bücher. 





Nach dem Sommerlager kehrten die Kinder in das Waisenhaus Dom Sierot zurück. Doch nach der Errichtung des Warschauer Ghettos im Oktober 1940 wurden die Kinder Dom Sierot in das Gebäude in der Chłodna-Straße 33 innerhalb des Ghettogebiets umgesiedelt. Korczak wurde verhaftet, weil er nicht das von den Besatzungsbehörden angeordnete Band mit dem Davidstern für Juden trug. Als Korczak nach einem Monat der Verhaftung körperlich erschöpft zum Dom Sierot in die Chłodna-Straße 33 zurückkehrte, fühlten sich die Kinder wieder sicher. 





(Fotos und Text mit der Erlaubnis von Wroblewski: http://jimbaotoday.blogspot.com/2019/09/korczaks-childrem-playing-war-during-war.html )


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