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Liebesbeziehungen im Waisenhaus

Liebesbeziehungen im Waisenhaus


Liebe, Respekt und Vertrauen sind die Grundlage der Korczak-Philosophie zur Eriehung des Kindes.
Das Herz ist zum Lieben da.





Der Magen fühlt sich hungrig, wenn er leer ist und keine Nahrung bekommt, aber das Herz ist hungrig, traurig und voller Sehnsucht, wenn es nicht mit Liebe gefüllt ist! – schrieb Korczak.





Nicht nur Kinder“, sondern auch Jugendliche wohnten im Waisenhaus und die Liebe mit den damit verbundenen Emotionen blühte nicht nur in der Pädagogik, sondern auch unter ihnen – so wie es die erhalten gebliebenen Briefe zeigen.
Unten einige Beispiele von Liebesbriefen an Helenka, die das Waisenhaus in Richtung Argentinien verließ.









„Liebe Helenka,
als ich gestern von der Schule zurückkam, erfuhr ich, dass Du einen Brief geschickt hast. Und ich dachte mir, dass es noch nicht für mich sein kann.
Aber beim Abendessen habe ich zufällig gehört, wie Irka zu Sara sagte, dass sie einen Brief von Helenka bekommen hat (ich war weit weg, aber als sie den Namen Helenka erwähnten, wurde mein Gehör wach). Ich war wütend, warum nicht ich (bitte verzeih mir). Und am nächsten Morgen gab mir Irka Ihren Brief…“










Ein anderer Junge schrieb:
„Ich habe so tiefe Gefühle für Dich, und ich wage es zu sagen, ich liebe Dich.
Die ersten Tage habe ich kaum überlebt. Konnte mich nicht einmal von Dir verabschieden, verzeih mir (nur wenn du willst).





Nein, ich konnte nicht kommen, weil ich nicht wollte, dass der „Kreis“, zu dem ich gehöre, seine Schlussfolgerungen zieht. Ich weiß, bin mir durchaus bewusst, dass ich – – wie es scheint – einen „mächtigen“ Rivalen habe…










Verzeihen Sie mir, dass ich so mutig vorgehe. Ein Brief wie dieser und der Rest… Aber ich bin so inspiriert…
und bleibe voller Liebe für Dich.
(Vielleicht) Der Deine!
Dich immer liebend
P. S. Sie schalten das Licht aus, kann nicht weitermachen (bin im Schlafzimmerflur).
Chaim K. 25.III.39
Ich schließe meine Augen und träume von Dir,
Gute Nacht

Übersetzung aus dem Polnischen von Helena R. Brus.





(Bilder und Text übernommen mit freundlicher Genehmigung von Roman Wroblewski, http://jimbaotoday.blogspot.com/2019/12/love-at-janusz-korczak-orphanage-at-92.html)


Korczaks Bibliogprahie


Unter folgendem link der Deutschen Korczak Gesellschaft finden Sie eine von Friedhelm Beiner erarbeitete Bibliographie.






Neues Buch: Korczaks Pädagogik heute. Wertschätzung, Partizipation und Lebensfreude in der Kita.


Heute ist das neue Buch „Korczaks Pädagogik heute. Wertschätzung, Partizipation und Lebensfreude in der Kita“ von Frau Prof. Dr. Wyrobnik erschienen. Sie setzt sich darin mit der Rolle von Korczaks Ansätzen für die heutige Pädagogik in Kindertageseinrichtungen auseinander.





Wir freuen uns sehr über dieses aktuelle Buch und gratulieren Frau Prof. Dr. Wyrobnik zu Ihrem Buch.





Mehr zu diesem Buch und der Motivation von Frau Prof. Dr. Wyrobnik erfahren Sie hier






Itzchak Belfer gestorben!


In großer Trauer teilen wir mit Euch die Nachricht, dass der letzte lebende Zögling von Korczak, Itzchak Belfer, heute im Alter von 98 Jahren verstorben ist. Möge er in Frieden ruhen!






Janusz Korczak – Educating for Justice


Neues Buch erschienen:





Janusz Korczak – Educating for Justice von Joop W. A. Berding





Herzlichen Glückwunsch an Joop Berding






Das Poster des Archivs






Die Zeichnung stammt von dem ehemaligen Zögling Korczaks Itzchak Belfer, der kontaktiert wurde, und der die Einverständnis für die Nutzung seines Bildes gegeben hat.


Vorstellung des Archivs an der Hochschule Düsseldorf


Das Einräumen und Katalogisieren der Materialien geht an der Hochschule langsam aber stetig voran.





Hier ein paar Eindrücke.










Dokumente an der HSD eingräumt


Der Großteil des Forschungsarchiv zu Korczak an der Hochschule Düsseldorf ist eingeräumt und muss nun sortiert und katalogisiert werden.





Hier seht ihr unsere größten Schätze: Polnische Erstausgaben





Korczak, J. (1926). Bezwstydnie krótike (Polnische Erstausgabe). Kraków: Towarzystwo Wydawnicze w Warszawie.
Korczak, J. (1930). Bankructwo małego Dżeka (2. Aufl. Polnische Erstausgabe). Warszawa, Kraków: Wydawnictwo J. Mortkowicza Towarzystwo Wydawnicze w Warszawie.
Korczak, J. (1930). Prawidła Życia. Pedagogika dla młodzieży i dorosłych (Polnische Erstausgabe). Warszawa: Wydawnictwo J. Mortkowicza Towarzystwo Wydawnicze w Warszawie.
Korczak, J. (1939). Pedagogika Żartobliwa. Moje Wakacje. Gadaninki Radiowe Starego Doktora (Polnische Erstausgabe). Warszawa: Towarzystwo Wydawnicze w Warszawie.
Korczak, J. (1946). Sława (Polnische Erstausgabe). Warszawa: Wydawnictwo J. Mortkowicza.










Forschungsarchiv zur Person und Pädagogik Janusz Korczaks


An der Hochschule Düsseldorf wird ein neues Forschungsarchiv zu Korczak eröffnet. Grundlage des Archivs ist die Sammlung von Erich Dauzenroth und Michael Kirchner. Herr Kirchner hat der Hochschule den Nachlass zur weiteren Forschung als Dauerleihgabe überlassen.





Das Material (ingesamt 17 Kisten) konnten schon nach Düsseldorf gebracht werden und auch die Archivmöbel sind schon da.





Weitere Infos folgen hier regelmäßig oder auf der Hochschulseite selbst.






Pesach in der Kleinen Rundschau


In der Kleinen Rundschau kamen Kinder zu aktuellen Themen zu Wort. Auch zu Pesach wurden Beiträge der Kinder veröffentlicht. Hier zwei Exemplare aus dem Jahr 1927 und 1930.
In diesem Sinne: Schöne Feiertage für alle, die feiern!






– Um acht Uhr abends gehe ich schlafen und um 12 Uhr stehe ich auf und setze mich an den Tisch – schreibt Kazio

– Der Tisch ist wunderschön gedeckt. Papi legt eine von der Mama gestickte Decke mit genähten Gebeten auf den Tisch. Papi zieht eine mit Gold bestickte Schürze und eine weiße Mütze an. Auf der einen Seite sitzen Mama und wir, auf der anderen Seite die Brüder und zwei arme Juden, die Papa zu den Feierleichkeiten einlädt. Einmal hat mein Papa einen Soldaten eingeladen. Man musste ihm früher Essen geben, denn er konnte nur bis 12 Uhr außerhalb der Kaserne sein. – schreibt Sara

– Wir essen Merretich, der einem die Tränen aus den Augen treibt. Das ist die Erinnerung daran, dass die Juden damals in Ägypten weinten.

– Früher habe ich nichts verstanden – schreibt Lolek – Ich wusste nur, dass man leckeres Essen isst. Erst letztes Jahr hat mein kleiner Bruder gefragt „kuszjot“ und ich habe nur gelächelt und an Freiheit gedacht, denn ich bin ein Mensch, der die Freiheit liebt.

April 1927







Immer schimpfen sie auf mich im Haus, weil Putzen angesagt ist und ich immer in ein anderes Zimmer ausweichen muss. Am schlimmsten ist, dass ich dann keinen Platz zum Hausaufgaben machen habe, und Mami hat keine Zeit auf meine Fragen zu antworten, sie sagt nur: Geh, nerv nicht (wörtl.: verdreh mir nicht den Kopf) – Hela

April 1930



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